In-Situ-Prüfungen in Düsseldorf umfassen direkte Untersuchungen des Baugrunds im ungestörten Zustand – unverzichtbar in den heterogenen quartären Lockergesteinen des Niederrheins mit Wechsellagen aus Kies, Sand und Schluff. Die normgerechte Ausführung nach DIN EN ISO 22476 und DIN 18125 sichert belastbare Kennwerte für Standsicherheit und Setzungsverhalten. Ein zentrales Verfahren ist die Felddichtebestimmung (Sandkegelverfahren), die den Verdichtungsgrad von Böschungen, Hinterfüllungen und Tragschichten präzise nachweist.
Solche Prüfungen sind maßgeblich für den Hoch- und Ingenieurbau, insbesondere bei Gründungen, Baugruben und Verkehrswegebau in der Region. Die Felddichtebestimmung (Sandkegelverfahren) kommt ergänzend zu Rammsondierungen und Plattendruckversuchen zum Einsatz, sobald der Nachweis der Bodenverdichtung nach ZTV E-StB gefordert ist. Sie liefert die erforderliche Dichte als direkten Qualitätsnachweis für eine tragfähige und setzungsarme Bauweise.